|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Rheinmetall VZ einsteigen 10.10.2001
Die Telebörse-online
Michael Hedtstück, Analyst von "Die Telebörse-online", rät zum Einstieg in die Aktie der Rheinmetall AG (WKN 703003, VZ).
Rheinmetall sei zentraler Ausrüster des deutschen Heeres und produziere vor allem Panzer ("Leopard", "Wiesel"), Kanonen und Munition. Neben dem Verteidigungssektor, der etwas über ein Drittel zum Konzernumsatz von fast fünf Milliarden Euro beitrage, sei das Unternehmen auch im Elektronikbereich (STN Atlas/Aditron) und mit der Tochter Kolbenschmidt Pierburg in der Autozulieferung aktiv.
Sicherheitsexperten würden erwarten, dass die Bundesregierung in Zukunft die Verteidigungsausgaben erhöhen werde. Allerdings werde die Nachfrage nach Kampfpanzern von Rheinmetall durch die Terroranschläge kaum steigen. Im Bereich Panzerbau müsse der Konzern auf Exportchancen hoffen. Mögliche Exporte würden jedoch oft an politischen Hürden scheitern, wenn die Nachfrage aus Staaten komme, die Menschenrechte verletzen würden.
Aber unbemannte Aufklärungsdrohnen und der Spürpanzer "Fuchs", der zur Evaluierung und Abwehr atomarer, biologischer oder chemischer Kampfstoffe eingesetzt werden könne, könnten schon bald verstärkt auf den Beschaffungslisten der Bundeswehr stehen und Rheinmetall steigende Umsätze bescheren.
Die Rheinmetall-Tochter Heimann Systems hoffe nach den Terroranschlägen auf eine steigende Nachfrage. Die Tochter stelle Röntgenprüfgeräte und Sprengstoffdetektoren für Flughäfen sowie digitale Systeme zur Erfassung von Fingerabdrücken her. Im letzten Jahr habe Heimann bei einem Umsatz von 114 Millionen Euro einen Gewinn von 10 Millionen erzielt. Im ersten Halbjahr 2001 habe der Umsatz verdoppelt werden können. Seit Juli jage ein Rekordauftrag den nächsten.
Weitere Kursphantasie erhalte die Aktie durch den Einstieg des amerikanischen Großinvestors Guy Wyser-Pratte. Er wolle den Konzern in drei Teile augliedern, um so den Firmenwert zu steigern. Zu diesem Zweck habe er bis heute an der Börse 7,6 Prozent der Stamm- und 1,1 Prozent der Vorzugsaktien erworben. Er wolle seinen Anteil weiter aufstocken. Die Familie Röchling, Hauptaktionär von Rheinmetall, lehne Wyser-Prattes Pläne ab. Um dessen Anteil zu verwässern, könnte Rheinmetall die Vorzugs- in Stammaktien umwandeln. Da die Stammaktie fast doppelt so viel Wert sei wie eine Vorzugsaktie, winke den Vorzugsaktionären im Umwandlungsfall eine satte Prämie.
Daher rät der Analyst Hedtstück von "Die Telebörse-online" zum Einstieg in die Vorzugsaktien der Rheinmetall mit einem Stop Loss um 8 Euro.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|